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Eugene Richards/ Getty Images Grants for Editorial Photography Recipient 2013

Getty Images präsentiert die Preisträger der Grants for Editorial Photography 2013

September 6, 2013 • Company News

Fünf Fotojournalisten erhalten Stipendien in Höhe von insgesamt 50.000 US-Dollar

 Perpignan, Frankreich – 6. September 2013 Getty Images hat heute die Gewinner der jährlich ausgelobten Grants for Editorial Photography bekannt gegeben. In diesem Jahr werden fünf Fotojournalisten mit jeweils 10.000 US-Dollar gefördert. Darüber hinaus erhalten sie redaktionelle Unterstützung von Getty Images, um Projekte von persönlicher und journalistischer Bedeutung realisieren zu können.

Die folgenden Fotojournalisten und Projekte werden gefördert:

  • Eugene Richards (USA): War is Personal – Part Two
  • Samuel James (USA): The Water of My Land
  • Tomas van Houtryve (Frankreich): In Drones We Trust
  • Marco Gualazzini (Italien): M23 – Kivu: A Region Under Siege
  • Matt Eich (USA): Sin & Salvation in Baptist Town

Jonathan Klein, Mitbegründer und CEO von Getty Images, sagt: „Die Gewinner der 2013 Getty Images Grants for Editorial Photography stehen beispielhaft für das Engagement, die Willenskraft, die Entschlossenheit und die Integrität, die Fotojournalisten auszeichnen. Es freut mich aufrichtig, dass wir mit unserem Stipendienprogramm fortlaufend aufstrebende und etablierte Fotojournalisten die Freiheit und Förderung geben, um mit ihren Arbeiten einige der komplexesten Themen unserer Zeit in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.“

Knapp 500 Bewerbungen aus über 60 Ländern gingen in diesem Jahr bei Getty Images ein – mehr als jemals zuvor. Die ausgezeichneten Projekte beleuchten unterschiedliche Themen, die bewegen und ein neuerliches Nachdenken provozieren. Die Bandbreite reicht von Drohnenangriffen bis hin zu den Folgen des Irakkriegs.

Der hochkarätig besetzten Jury gehörten die folgenden Personen an:

  • Jean-François Leroy, Leiter des      Festivals Visa Pour L’Image
  • Jon Jones, Director of      Photography, The Sunday Times Magazine
  • Olivier Laurent, Acting Deputy      Editor, British Journal of Photography
  • Tiziana Faraoni, Photo Editor,      l’Espresso
  • Fiona Rogers, Gründerin,      Firecracker

Die Getty Images Grants for Editorial Photography wurden 2005 ins Leben gerufen und gehören branchenweit zu den größten ihrer Art. Getty Images ist davon überzeugt, dass Fotojournalismus die Macht besitzt, die öffentliche Aufmerksamkeit auf wichtige gesellschaftliche und kulturelle Themen zu lenken. Dabei sollen die Grants for Editorial Photography helfen.

Über 800.000 US-Dollar an Stipendien hat Getty Images seit 2005 vergeben. Damit engagiert sich das Unternehmen eindrucksvoll für die Förderung von exzellentem Fotojournalismus und leistet ganz konkrete, wertvolle Beiträge für die Entwicklung der Branche.

In diesem Jahr hat Getty Images sein Stipendienprogramm darüber hinaus mit der erstmaligen Ausschreibung des Contour by Getty Images Portrait Prize sogar noch weiter ausgebaut. Der Preisträger wird nächsten Monat bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu allen Getty Images Grants finden Sie hier.

ENDE

Bilder sind auf Anfrage erhältlich.

Hinweis für Redakteure – Zusammenfassung der ausgezeichneten Projekte

Eugene Richards, War is Personal Part Two

Der Krieg im Irak wurde 2011 offiziell beendet. Für viele Menschen ist er jedoch immer noch allgegenwärtig. Richards knüpft mit diesem Projekt an sein früheres Werk War is Personal an, das sich mit den Folgen des Irakkriegs beschäftigt.

Nun will er die Arbeit fortführen, die er mit War is Personal begonnen hat, und in seinem Projekt die Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft unter die Lupe nehmen: die Rückkehr von Tausenden von Soldaten aus Afghanistan, steigende Suizidzahlen bei Militärangehörigen und die Vielzahl obdach- und arbeitsloser Kriegsveteranen.

Samuel James, The Water of My Land

Öl ist einer der kostbarsten Rohstoffe der Welt. Eines der größten Erdölvorkommen liegt unter dem Boden des Nigerdeltas. Nigeria ist der größte afrikanische Ölproduzent und der fünftgrößte Erdöllieferant der Vereinigten Staaten. Trotzdem lebt ein erheblicher Teil der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.

Mit seinem Projekt gibt James denjenigen ein Gesicht, die Schleichhandel betreiben und illegale und umweltschädliche Geschäfte tätigen, um ihr Überleben zu sichern – den Männern und Frauen, die das „schwarze Gold“ in tiefster Nacht zu Käufern bringen, die entweder vor der Küste oder weiter im Landesinneren auf einem der Nebenflüsse warten.

Tomas van Houtryve, In Drones We Trust

Forscher gehen davon aus, dass in den vergangenen zehn Jahren bei Drohnenangriffen in Pakistan, im Jemen und in Somalia 2.800 Menschen ums Leben gekommen sind. Unter den getöteten Opfern sind 178 Kinder. Häufig finden Drohnenangriffe in sehr abgelegenen Gebieten statt, weit weg von den Blicken der Medien und der Mitarbeiter humanitärer Organisationen.

Houtryve will dieses komplexe Thema mit seinem Projekt beleuchten und untersuchen, was es heißt, von Drohnen beobachtet und verfolgt zu werden.

Marco Gualazzini, M23 – Kivu: A Region Under Siege

Im April 2012 führte die Rebellion einer Gruppe von Offizieren und Soldaten der kongolesischen Armee (FARDC) zur Gründung einer politischen und militärischen Gruppierung unter dem Namen Bewegung 23. März (M23).

Innerhalb von nur drei Monaten wurde sie militärisch so stark, dass es ihr gelang, die Kontrolle über Nord-Kivu und die Provinzhauptstadt Goma zu übernehmen und die Bevölkerung vor Ort zu unterwerfen. Heute herrscht dort Belagerungszustand. In der Region leben über 700.000 Flüchtlinge. Nord-Kivu gleitet in einen Bürgerkrieg ab, in dem sich wieder einmal Angehörige der Hutu und Tutsi gegenüberstehen.

Schwerpunkt und Ziel dieser Reportage ist es, die historischen Ereignisse zu dokumentieren und tiefe, realistische Einblicke in das Leben der Beteiligten und Betroffenen – der Täter und der Opfer – zu geben.

Matt Eich, Sin & Salvation in Baptist Town

Baptist Town wurde im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts gegründet und ist eines der ältesten afroamerikanischen Viertel in Greenwood (Mississippi). Unmittelbar nach dem Besuch von Eich im Jahr 2010 wurde ein junger Mann aus der Stadt erschossen. Demetrius „Butta“ Anderson wurde 18 Jahre alt. Er war der Dritte in seiner Familie, der ermordet wurde.

Viele von uns geben sich gerne dem schönen Glauben hin, dass Rassismus in unserer Gesellschaft keine Rolle mehr spielt. Doch das Erbe des Rassismus im Süden der USA ist auch heute noch zu spüren. Viele Menschen leiden fortwährend unter den wirtschaftlichen und kulturellen Folgen – und das häufig in verheerendem Ausmaß. Auf ehrliche und sehr persönliche Art und Weise stellt Eich die Bewohner von Greenwood einander anhand seiner Bilder vor. Sein Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis aufzubauen und Unsicherheiten und Ängste zu zerstreuen.

Über Getty Images

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