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Getty Images stellt die wichtigsten visuellen Trends 2016 vor

December 8, 2015 • Company News

Getty Images veröffentlicht seinen Ausblick auf die wichtigsten visuellen Trends, die im kommenden Jahr Werbung, Design und visuelle Kommunikation weltweit prägen werden

Getty Images, weltweit führender Anbieter für visuelle Kommunikation, hat heute den mit Spannung erwarteten Visual Trend Report veröffentlicht. In seiner branchenführenden Publikation beleuchtet Getty Images die wichtigsten visuellen Trends, die 2016 Werbung, Design und visuelle Kommunikation prägen werden. Die Trends werden von einem internationalen Getty Images-Team von visuellen Anthropologen und Art Directoren identifiziert. Sie beschreiben die gesellschaftliche und kulturelle Bildsprache von morgen und prognostizieren, welche Bilder die Verbraucher im kommenden Jahr am stärksten ansprechen werden.

Die Trendanalyse basiert auf einer Vielzahl von Quellen, die Getty Images exklusiv zur Verfügung stehen: professionelle Auswertung von Bildern in der Werbung; lokales Know-how der Teams und der Kunden von Getty Images weltweit; Einkaufstrends, die sich aus den etwa 400 Millionen Downloads pro Jahr auf der Website von Getty Images ableiten lassen; Untersuchungen zur Populärkultur und zu den sich verändernden Verhaltensweisen der Verbraucher auf der ganzen Welt. Die Trends bieten nicht nur Art Directoren, Redakteuren, Fotografen und Videoproduzenten von Getty Images wertvolle Erkenntnisse. Sie inspirieren, informieren und unterstützen auch Designer und kreative Köpfe auf der ganzen Welt.

Die visuellen Trends 2016 im Überblick:

  1. Divine Living: Marken konzentrieren sich immer mehr auf Werte; gleichzeitig spielt bewusster Konsum für Verbraucher eine immer größere Rolle. Vor diesem Hintergrund setzen sich Konzepte wie Güte, eine wohlwollende Haltung und die Vorstellung, dass alles und alle miteinander verbunden sind, in der visuellen Landschaft durch. In einer Welt, die von visuellen Eindrücken beherrscht wird, bauen Marken und Storyteller ihre Botschaften auf der Sinnhaftigkeit ihres Produktes auf und sprechen unseren Wunsch nach einem inneren und äußeren Wert an.
  2. Extended Human: Technik verändert die Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten, wie wir unsere Erlebnisse und Erfahrungen mit anderen teilen und wie wir unser Umfeld wahrnehmen. Dieser Trend beschäftigt sich mit der Überlegung, wie Technik ein Teil von uns selbst wird. Wenn Technik unseren Körper optimiert, unser Gedächtnis und unser kreatives Leistungsvermögen steigert und uns die absolute Konnektivität bietet, stellt sich die Frage, was „Mensch sein“ noch bedeutet.
  3. Outsider In: Menschen, die an ihre Grenzen gehen, und Bilder, die mit Traditionen brechen, finden immer mehr Anklang. Angesichts der wachsenden Flut von austauschbaren Bildern und unzähligen Artikeln steigt unsere Sehnsucht nach besonderen Bildern, die eine andere, eine besondere Perspektive einnehmen. Dieser Trend nimmt die Außenseiter, Rebellen, Exzentriker, Nonkonformisten und Antihelden ins Visier, die unkonventionell denken und uns damit aufhorchen lassen.
  4. Messthetics: Messthetics steht für die Abkehr von Vorhersehbarkeit und ist eine Gegenreaktion auf die Perfektion, die uns in der Werbebranche so häufig präsentiert wird. In einem hektischen gleichförmigen Markt bietet Messthetics einen ganz anderen fotografischen Ansatz. Die Bilder sind chaotisch, schmutzig, verschwitzt, animalisch, wunderschön und hässlich. Dieser Trend entspringt unserem Drang, uns von der Reinheit und Vorhersehbarkeit des Alltags zu befreien und feiert den menschlichen Körper mit voller Lust.
  5. Silence vs. Noise: Aus stilistischer Sicht wird 2016 ein Jahr der visuellen Extreme, großen Gegensätze und starken Widersprüche. Silence vs. Noise kann als Kontrapunkt zu Messthetics verstanden werden. Die Bilder sind einfach und minimalistisch und bieten Kunden die Chance, ähnliche Botschaften zu entwickeln – prägnant, unkompliziert und gleichzeitig wunderschön, um sich von schrillen Bildern abzuheben. Sowohl die Komposition als auch die Farben folgen dem Motto „weniger ist mehr“. Die Bilder sind oft ruhig und dezent. Als willkommener Kontrast zu einer visuell reizüberfluteten Welt entfalten sie sehr große Wirkung.
  6. Surreality: Fotografen setzen neue Bildbearbeitungstechniken ein, um verspielte und häufig surrealistische Bilder zu schaffen. Oftmals wirken diese Bilder, die auch unter dem Einfluss von Träumen, dem Unterbewusstsein und dem ursprünglichen Surrealismus stehen, wie zeitgemäße Varianten der psychedelischen Darstellungen aus den 1960er Jahren. Das Verlangen nach dem Surrealen und Unerwarteten ist groß – eine Gegenreaktion auf ein Jahrzehnt, das von Authentizität und Realismus geprägt ist.

Andrew Saunders, Senior Vice President Creative bei Getty Images, sagt: „Die Trends, die unser Creative-Team identifiziert hat, schaffen einen gemeinsamen Nenner für das kommende Jahr.
Sie regen einen Dialog darüber an, was die Entwicklung der Kultur und unserer visuellen Sprache antreibt. Das Konsumentenverhalten, das letztlich die Bildsprache in Werbung und Kultur beeinflusst, war ein besonders wichtiger Faktor zur Identifikation dieser visuellen Trends für 2016. Die Trends betonen das Paradox, dem moderne Konsumenten gegenüberstehen – einerseits das Verlangen nach Extremen und die Sehnsucht danach, außerhalb des Mainstreams zu stehen, andererseits der Wunsch nach Gemeinschaft und Engagement zum Wohl der Gesellschaft.“

Pamela Grossman, Director of Visual Trends bei Getty Images, fügt hinzu: „Wir freuen uns jedes Jahr darauf, unseren Visual Trends Report zu veröffentlichen – in diesem Jahr mehr denn je. Die Zukunft war noch nie so aufregend und es ist spannend zu beobachten, wohin sich die Bildsprache bewegt. Wir leben in turbulenten Zeiten, in denen Verbraucher Partner suchen, die sie auf ihrem Weg begleiten. Immer häufiger setzen sie auf Marken, die kommerziellen, sozialen oder spirituellen Mehrwert liefern. Die visuellen Trends 2016 zeigen, wo Konsumenten stehen und wohin sie blicken. Wir sind gespannt, welche Ausdrucksform diese Trends im nächsten Jahr in der visuellen Kommunikation finden werden.“
Bitte klicken Sie hier für eine Pinnwand mit Bildern (je Trend):

•           Divine Living
•           Extended Human
•           Outsider In
•           Messthetics
•           Silence vs. Noise
•           Surreality

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